Simini Protect

Der Wundverschluss ist der letzte kontrollierbare Moment
in der orthopädischen Chirurgie.

Simini Protect Lavage ist eine antibiotikafreie intraoperative Spüllösung mit einem physikalischen Mechanismus unabhängig von antibiotischer Aktivität. Sie wird als letzter Spülschritt vor dem Wundverschluss verwendet, um die verbleibende Bakterienlast im Operationsfeld zu adressieren.

Übersicht über den Verschluss-Workflow

Produktprofil

Eine praktische Zusammenfassung für Chirurgen, die Simini Protect Lavage evaluieren.

Definition Antibiotikafreie intraoperative Spüllösung mit physikalischem Mechanismus, verwendet als letzter Spülschritt vor dem Wundverschluss.
Anwendung Nach Abschluss der chirurgischen Arbeit und der regulären Spülung, unmittelbar vor dem Wundverschluss.
Evaluierung
  • Verbleibende lebensfähige Bakterien (KBE) gemessen beim Verschluss
  • Aktivität bewertet anhand standardisierter orthopädisch-chirurgischer Modelle
Sicherheit & Kompatibilität
  • Antibiotikafrei; kompatibel mit Standard-Antibiotikaprotokollen
  • Geprüft für die Anwendung bei orthopädischen Implantaten und heilendem Gewebe
Vollständiges Evidenz-Paket lesen (PDF) →

Mit dem Wundverschluss endet die chirurgische Kontrolle.

Sobald die Haut verschlossen ist, sind Implantate platziert, Gewebe freigelegt und das Operationsfeld nicht mehr zugänglich.

Entscheidungen beim Wundverschluss definieren den Übergang von chirurgischer Kontrolle zur biologischen Heilung. Dieser Moment ist konsistent bei routinemäßigen und komplexen orthopädischen Eingriffen.

Chirurgische Phasen mit hervorgehobenem Wundverschluss

Die verbleibende Bakterienlast ist eine messbare Variable beim Wundverschluss.

Postoperative Infektionsraten werden durch Faktoren des Wirts, der Umgebung und der Nachsorge beeinflusst.

Da postoperative Infektionen von vielen Variablen abhängen, werden intraoperative Strategien häufig durch die Messung der lebensfähigen Bakterienlast zum Zeitpunkt des Wundverschlusses bewertet.

Illustration der verbleibenden Bakterienlast

Wundverschluss wird durch standardisierte Protokolle adressiert.

Wenn der Wundverschluss als separate Phase der Operation betrachtet wird, wird Konsistenz möglich. Standardisierte Verschlussprotokolle reduzieren die Variabilität im letzten kontrollierbaren Moment und lassen sich in bestehende orthopädische Arbeitsabläufe integrieren.

TPLO ist oft das erste Verfahren, bei dem diese Protokolle aufgrund der Häufigkeit, der Verwendung von Implantaten und der funktionellen Anforderungen eingeführt werden.

Übersicht über das standardisierte TPLO-Verschlussprotokoll

Untersucht in standardisierten orthopädischen Modellen.

Simini Protect Lavage wurde mithilfe reproduzierbarer mikrobiologischer Methoden untersucht, gemessen beim Wundverschluss. Diese Auswertungen umfassen routinemäßige orthopädische Eingriffe, implantatassoziierte Modelle und schwierige chirurgische Umgebungen. Diese Evidenz soll die Entscheidungsfindung in der Verschlussphase unterstützen, nicht das klinische Urteil ersetzen.

Modelle: Orthopädisch-chirurgische Modelle (Routine, implantatassoziiert, hohe Komplexität)
Endpunkt: Verbleibende lebensfähige Bakterien (KBE) gemessen beim Verschluss
Design: Kontrollierte, standardisierte intraoperative Auswertungen
Ergebnisse: Simini zeigte eine messbare Reduzierung der bakteriellen Restlast beim Verschluss unter standardisierten Bedingungen
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Diese Modellkategorien repräsentieren das Spektrum orthopädischer chirurgischer Umgebungen, in denen die Aktivität in der Verschlussphase bewertet wurde.
Routinemäßige orthopädische Modelle
Routine-Eingriffe

Routinemäßige orthopädische Modelle

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Implantatassoziierte Modelle
Implantatassoziierte Eingriffe

Implantatassoziierte Modelle

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Chirurgische Umgebungen mit hoher Komplexität
Komplexere Fälle

Chirurgische Umgebungen mit hoher Komplexität

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Entwickelt für die Integration ohne Änderung Ihrer Operationstechnik.

Simini Protect Lavage wird als abschließende Ergänzung vor dem Verschluss verwendet. Es verändert weder die Instrumentierung noch den Zeitplan oder den operativen Ablauf und fügt sich in bestehende orthopädische Workflows ein. Entwickelt für orthopädische Eingriffe, bei denen Konsistenz beim Verschluss entscheidend ist.

  • Check Verwendung als abschließende Ergänzung vor dem Verschluss
  • Check Keine Änderung der Instrumentierung oder des operativen Ablaufs
  • Check Kompatibel mit bestehenden orthopädischen Arbeitsabläufen

Verlängert den chirurgischen Ablauf um etwa 1 Minute als abschließender Spülschritt vor dem Verschluss.

Sicherheit & Kompatibilität

  • Antibiotikafrei; ersetzt oder beeinträchtigt keine systemischen Antibiotikaprotokolle
  • Geprüft auf Kompatibilität mit gängigen orthopädischen Implantatmaterialien
  • Keine bekannten Nebenwirkungen auf die Wundheilung bei bestimmungsgemäßer Verwendung
  • Vorgesehen für die orthopädisch assoziierte Exposition beim Wundverschluss
  • Gegenanzeigen und Handhabungshinweise finden Sie im Benutzerhandbuch und in der Gebrauchsanweisung

Die Art und Weise, wie die Wunde verschlossen wird, ist eine klinische Entscheidung.